13Die Ullstein Eule
1966Die Verlage Ullstein und Springer verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Axel Springer war schon als junger Mann ein großer Fan des damals größten deutschen Verlages, er wollte dort ein Praktikum absolvieren – doch schon 1934 zwangen die Nationalsozialisten die jüdische Verlegerfamilie, den Verlag für einen Bruchteil des Wertes zu verkaufen. 1952 ging er nach einem beschämend langen Prozess an die Familie zurück, 1956 erwarb Axel Springer ein Viertel, drei Jahre später die Mehrheit des Verlages. Die Ullstein-Gründung B.Z. erscheint noch heute bei Axel Springer, die „Berliner Morgenpost“ wurde 2013 verkauft. Die Eulenskulpturen stammen aus dem im Krieg zerstörten Stammsitz von Ullstein und zeigen bis heute die Verbundenheit.
Rudi.Dutschke Strasse 52